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Moderne Lebensräume

Es wird intelligenter, smarter, flexibler und „grüner“ werden - so lauten die Trends für das Wohnen der Zukunft. Neue Konzepte, Technologien und Gestaltungswünsche für das Leben werden die bisherigen Formen des traditionellen Wohnens ablösen.

 

Experten gehen davon aus, dass tatsächlich genutzte Möbel wie Bett oder Esstisch mit virtuellen Möbeln, Accessoires und wandelbaren „Tapeten“ kombiniert werden. Die Wohnung wird zum Projektionsraum, der sich jederzeit verändern kann. Technologien wie 3D-Projektionen, OLED-Tapeten oder Augmented-Reality-Brillen eröffnen innovative Designs und Interaktionsmöglichkeiten.

 

Möbel werden multifunktionaler und intelligenter. Sie werden mobiler und auch größer designt, da sie Raumzonen trennen und somit flexibel anpassbare Strukturen schaffen. Die heutige Generation ist vermutlich die letzte, die die klassische Arbeitswelt kennt. Zukünftig gilt: my home is my office – my office is my home. Entsprechend wandelbar sind die Möbel.

 

Was zunächst mit Alltagsgegenständen und Wohnaccessoires beginnt, wird im Möbel-Print münden. Ein erster Schritt in diese Zukunft sind Möbel, die man online aussucht, individualisiert zusammenstellt und die dann von Schreinern oder Designern vor Ort im 3D-Druck hergestellt werden. Das bedeutet: minimierte Transportwege, weniger Umweltbelastung, individualisierte Produkte.

 

Zu den Megatrends der Zukunft gehören Urban und Indoor Gardening sowie Outdoor Living. Die Menschen wollen in einem grünen, gesundheitsfördernden und regenerativen Umfeld leben. Große und intelligent gesteuerte Lösungen zur Beschattung und zum Sonnenschutz ermöglichen, dass wir mehr Zeit im Freien genießen können. Diese Entwicklung wird rasant wachsen.

 

 

Ob der humanoide Roboter kommt, bleibt fraglich und nur 34 % glauben daran, dass Roboter in 10 Jahren zum Standard gehören. Anderseits zeigen Staubsauger und
Rasenmäher-Roboter, wie schnell sich neue Lösungen durchsetzen, wenn sie den Alltag erleichtern. Ähnlich wie in der Industrie werden Roboter daher nicht so aussehen, wie wir es uns vorstellen. Doch sie sind auf dem Vormarsch.

 

Smartwatches sind laut der Studie Connected Life 2025 nur die Vorläufer. In Zukunft wird der Mensch selbst Teil des vernetzten Systems. Das Smart Home sowie Elektrogeräte lassen sich dann über Gestik, Sprache, Sensoren in der Kleidung oder auf der Haut bzw. durch Implantate steuern. Die Wohnung erfasst beispielsweise Stimmungen und passt die Umgebung an.

 

Das Internet of Things (IoT) ist ein stark wachsender Markt, der mehr Sicherheit und Komfort bietet. Überwachungskameras, Rauchmelder, Rollladen- und Sonnenschutzsteuerungen und viele weitere elektronische Produkte lassen sich mit IoT über das Internet vernetzen und steuern. Bis 2025 sollen 90 Prozent aller verfügbaren Hausgeräte mit einem Smart-Home-System kommunizieren.

 

Alexa, Cortana, Siri oder Google Assistant sind die Vorboten einer neuen Künstlichen Intelligenz (KI), die darin münden, dass Geräte mit Sensoren in der Haut oder mit intelligente Kontaktlinsen kommunizieren. Auch wenn es jetzt noch schwer vorstellbar ist, kann man damit in Zukunft quasi per Gedanken im Internet surfen oder die Rollladen bedienen.

 

 

Für die Generation Y, die ihr Leben virtuos mit dem Handy steuert, ist das Smart Home eine Selbstverständlichkeit. Dabei liegt der Fokus bei 17- bis 35-Jährigen auf der Sicherheit durch computerbasierte Einbruchsüberwachung und Online Sicherheitssysteme. Ebenso wichtig sind Smart-Home-Technologien für das familiäre Leben im Grünen und zur Nachhaltigkeit.

 

Die Nachhaltigkeit ist entscheidend. Nach einer Umfrage legen 88 % der künftigen Wohneigentümer Wert auf hohe Energieeffizienz und rund 75 % wünschen sich Green Buildings. Das heißt, höchste Standards hinsichtlich Ressourceneffizienz, gesunde und umweltfreundliche Baustoffe und Recycling am Ende des Lebenszyklus.

 

Less is more - so lässt sich der Trend für die Zukunft beschreiben. Kleine Wohneinheiten, die Aufteilung und Einrichtung hochfunktional optimiert sind, sind bereits heute bei Studenten und Arbeitskräften mit wechselnden Arbeitsorten gefragt. Dieses „Downsizing“ in Kombination mit höchster Flexibilität, Multifunktionalität und modernen Technologien wird sich in Zukunft verstärken.

 

Intelligenteres Wohnen ist nicht allein eine Frage der Technologien, sondern vor allem der Wandelbarkeit in der Anwendung. Das heißt, Räume orientieren sich an Lebensphasen und lassen sich leicht, effizient und situativ verändern. Passend zum Alter halten sie mit ihren Service- und Komfortfunktionen den Alltagsstress gering.

 

Man muss nicht alles selbst besitzen, sondern je nach Interesse oder Lebenslage kommen Räume „On Demand“ hinzu. Die eigene Wohnung bleibt der Kern, aber ausgelagerte Räume wie große Küchen, Gästezimmer, Arbeitsbereiche, Home-Kino stehen optional zur Verfügung. Mittels digitaler Plattformen werden diese externen Wohn- und Arbeitsbereiche von den Communities organisiert.

 

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„Der Schwerpunkt verschiebt sich von ‘square meters’ hin zu ‘shared meters’. Das stellt das traditionelle Verständnis der eigenen vier Wände auf den Kopf“, erklärt Zukunftsforscherin Oona Horx-Strathern, eine der Autorinnen von „50 Insights - Zukunft des Wohnens“. 


Das heißt, durch flexible Raum- und Möbelkonzepte werden Räume für mehrere Dinge oder von mehreren Menschen genutzt und die Wohnräume lassen sich so an stetig wandelnde Bedürfnisse anpassen. Gleichzeitig steigt der Wunsch nach mehr Komfort und Nachhaltigkeit.

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Die Digitalisierung wird einen großen Beitrag dazu leisten. Sie sorgt für die Steuerung von Heizung, Beschattung und Raumklima und schafft zusammen mit modernen, natürlichen Baustoffen eine optimale Energieeffizienz. Sie bestellt aber auch Lebensmittel nach, wenn der Kühlschrank leer ist, steuert Haushaltsroboter, verändert funktionale Möbel, zaubert eine ideale Lichtstimmung und macht Film- oder Unterhaltungsvorschläge für den Abend. 


Kurz gesagt: Smart Homes mit vernetzten, innovativen Steuerungs- und Kommunikationstechnologien für Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik und Energieversorgung werden alltäglich.

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Doch Technologie ist nicht alles. Bei einer Umfrage unter jungen Menschen wünschen sich mehr als 94 Prozent eine Haus- oder Terrassentür, durch die sie direkt auf eine Grünfläche oder in einen Park treten können. 


Der Wunsch nach Offenheit, Natur und Freiheit gilt auch für das städtische Wohnen: Urban Gardening und Outdoor Living stehen ganz oben auf der Liste für mehr Lebensqualität in der Zukunft.

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