Hinter all unseren Produkten und Dienstleistungen stehen die Geschichten unserer Mitarbeiter. Eine davon finden Sie hier: Im Gespräch: Interview mit Stephan Kliegl, Geschäftsführung WAREMA International GmbH
Herr Kliegl, Sie sind ja ein Paradebeispiel für eine WAREMA-Karriere von der Pieke auf. Was waren Ihre Stationen? Das kann man wohl so sagen. Begonnen habe ich bei WAREMA 1992 mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann. Dabei ist mir klar geworden, dass ich anschließend studieren will. Entschieden habe ich mich für ein Studium mit vertiefter Praxis an der FH Würzburg. Witzigerweise musste ich WAREMA dazu zwischendurch verlassen, weil an der Fachhochschule die Praxis erst im dritten Semester beginnt.
Sie sind also Wiederholungstäter … Sozusagen, denn das Studium habe ich natürlich auch bei WAREMA gemacht und 1998 abgeschlossen. Schon ein Jahr davor kam von unserem damaligen Geschäftsleiter Vertrieb das Signal, dass es anschließend gleich weitergehen sollte.
Nach Studienabschluss habe ich in der Niederlassung Marktheidenfeld begonnen. Ich hatte die Aussicht, bald die Stellvertretung für den hiesigen Leiter übernehmen zu können.
Gekommen ist es dann allerdings etwas anders: Tatsächlich gelandet bin ich 1999 in Leipzig als Niederlassungsleiter, also eine Stufe höher als erwartet.
Die Dezentralisierung des Kundendienstes hat nach meiner Rückkehr nach Marktheidenfeld im Jahr 2005 auf mich gewartet. 2007 wurde schließlich die Position als Vertriebsleiter Raffstoren frei. Im Jahr 2012 stieg ich in die Geschäftsführung der WAREMA International GmbH ein.
Fünf verschiedene Positionen in knapp zehn Jahren also. Andere Leute brauchen dafür mindestens zwei Arbeitgeber. Stimmt und genau das ist einer der Gründe, weshalb ich gerne bei WAREMA arbeite: Ich kann mich ständig weiterentwickeln.
Hat jemand oder etwas Sie besonders geprägt? Geprägt und stark gefördert hat mich sicher mein erster Chef. Er hatte damals großes Vertrauen in mich. Einem 26-Jährigen eine Niederlassungsleitung zu überlassen, war mutig. Was versuchen Sie Ihren Mitarbeitern weiterzugeben? Mir geht es hauptsächlich darum, ein Vertrauensklima aufzubauen und die (Führungs-)Kultur von WAREMA zu leben und weiterzugeben. Was hier zählt, ist nicht, ein autoritärer harter Knochen zu sein, sondern der Teamgedanke, also einander zu unterstützen. Fairness und Offenheit sind zentral.
Dazu gibt es übrigens eine nette Anekdote: Auf seine Frage, wie es ist, bei WAREMA zu arbeiten, hat ein amerikanischer Kunde einmal von mehreren Kollegen nur positive Antworten bekommen. Sein Statement dazu „There are two possibilities: Either you’re all brain-washed or it’s true.“
Kurz etwas Privateres: Sie haben “Sonnenkinder”, nicht wahr? Ja. Die „Sonnenkinder“ sind das Ferienbetreuungsprogramm von WAREMA während der Oster-, Pfingst- und Sommerferien. Das Programm ist für arbeitende Eltern eine große Unterstützung. Vor allem auch, weil die Kinder so begeistert sind. Sie machen verschiedene Ausflüge, besuchen den Arbeitsplatz ihrer Eltern, dürfen im Betriebsrestaurant essen etc.
Die Kinder finden da natürlich auch Freunde. Wir Eltern bekommen jetzt immer den Auftrag im Kollegenkreis zu fragen, ob die Kinder der anderen auch wieder dabei sind.
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