Hinter unseren Produkten und Dienstleistungen stehen die Geschichten unserer Mitarbeiter. Eine davon finden Sie hier:
Im Gespräch: Interview mit Esteban Rincon-Roth, Mitarbeiter Produktion Mechanische Bearbeitung Herr Rincon-Roth, Sie stehen stellvertretend für viele Kollegen, die schon lange bei WAREMA arbeiten. Wie lange sind Sie dabei? Die Zeit vergeht unglaublich schnell: Mittlerweile arbeite ich seit zwanzig Jahren bei WAREMA. Was sind Ihre Aufgaben? Ich bin CNC-Fräser und Dreher in der Metall- und Kunststoffbearbeitung. Für unsere Fertigprodukte bearbeite ich hauptsächlich Kleinteile - von Prototypen, Sonder- und Einzelteilen bis zu Klein- und Großserien für sämtliche Produktbereiche der WAREMA. Eine ganze Menge also. Dazu kommen Bohren, Stanzen, Nieten oder Sägen als weitere Tätigkeiten - unsere Gruppe ist hier sehr flexibel. Um die Einhaltung der fälligen Termine kümmern wir uns dabei selbständig. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders Spaß? Was motiviert Sie? Mir gefällt, so viele verschiedene Teile auf so unterschiedliche Möglichkeiten zu bearbeiten. Abends sehe ich meine Leistung, das heißt, was ich geschafft habe. Dieses Gefühl könnte mir eine Arbeit am Schreibtisch vielleicht nicht geben. Sie sind ja auch Gruppensprecher …? Ja, als Gruppensprecher habe ich ständigen Kontakt mit den Kollegen. Es gibt immer wieder Aufträge, bei denen es Rückfragen gibt. Außerdem kläre ich ablauforganistorische Fragen, koordiniere Verbesserungsvorschläge des Teams und bin für Werkzeugbestellungen zuständig. Wie ist die Stimmung bei WAREMA? Die Stimmung ist allgemein sehr gut. Vor allem die Tatsache, dass WAREMA ein Familienbetrieb ist, dem die Mitarbeiter wichtig sind, merkt man. Der Erhalt bzw. Ausbau der Anzahl der Arbeitsplätze ist für die Geschäftsführung ganz zentral. Natürlich ist es ein Geben und Nehmen. 2005 wurde zum Beispiel eine dreistündige Mehrarbeit eingeführt. Dafür erhalten wir umgekehrt eine Erfolgsbeteiligung. Welche Qualifikationen muss ein Berufseinsteiger mitbringen? Das ist natürlich je nach Produktionsbereich unterschiedlich. In meinem Bereich, der mechanischen Bearbeitung, ist es wichtig, Facharbeiter in einem technischen Beruf zu sein, Zeichnungen lesen und Maschinen bedienen zu können. Auch Multitasking sollte klappen: Jeder Mitarbeiter hat zwei bis drei Maschinen gleichzeitig unter seiner Kontrolle. Es ist also ganz normal, dass zum Beispiel schnell hintereinander eine Maschine bestückt, eine andere nachgeprüft und ein Programm geschrieben werden muss. Dementsprechend sollte man sich auch gut konzentrieren können. Würden Sie WAREMA als modernes Unternehmen bezeichnen? Auf jeden Fall. Gleichzeitig haben wir viel Potential für die Zukunft. Seit ich dabei bin, ist kein Jahr vergangen, in dem nicht erweitert wurde. Vieles, was früher Handfertigung war, ist heute Maschinenfertigung. Trotzdem wurden nie Arbeitsplätze abgebaut, im Gegenteil: wir wachsen ständig, inzwischen auch international. |