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Die Leitidee des Energiekonzeptes für das Gebäude der mit dem 2. Platz ausgezeichneten Hochschule Rosenheim ist eine sehr gute Isolierung, ein Maximum an Luftdichtigkeit und ein effizienter Sonnenschutz. Das Erscheinungsbild des Rosenheimer Entwurfes wird insbesondere durch die gezackte Fassade geprägt. Das entwickelte System ist zugleich Fassade (an Nord-, West-, Ostseite) sowie Verschattung (an Südseite). In konstruktiver Zusammenarbeit mit Warema wurde ein Verschattungssystem entwickelt, das von unten nach oben fährt und sich damit von bisherigen Lösungen für Markisen, Rollladen oder Raffstoren unterscheidet.

Dieses System basiert auf der Führung der Wintergartenmarkise W6, die Führungsschienen wurden im Boden versenkt. Die Verschattung, deren faltbare Struktur im ausgefahrenen Zustand rautenförmige Öffnungen ergibt, wird über Zahnriehmen in den Schienen geführt. Die entwickelte Verschattung ermöglicht durch die stufenlose Verfahrbarkeit eine Oberlichtsituation und bildet ein Licht- und Schattenspiel, das sich im Laufe der Jahreszeiten verändert.
(Fotos: FH Rosenheim, Oliver Pausch, http://www.pauscholiver.de).
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